Aktien kostenlos mit drei Klicks in Facebook kaufen

Soziale Medien haben die direkte Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden in den letzten Jahren deutlich erleichtert. Die US-amerikanische Firma www.loyal3.com geht mit ihrem neuen Service einen Schritt weiter. Sie bietet Kunden an, Aktien ihrer Lieblingsunternehmen direkt in Facebook zu kaufen. Während bei klassischen Finanzdienstleistern eine umfangreiche und zeitraubende Beratungsdokumentation und lästige Gebühren anstehen, bietet Loyal3 den easy-to-use Kauf mit nur drei Klicks an. Völlig kostenlos für den Kunden. Unternehmen, welche ihre Aktien an ihre „Fans“ verkaufen möchten, installieren eine entsprechende App auf ihren Firmenweb- oder Facebooksite. Die Fans können dann in Tranchen ab 10 USD monatlich die Aktien per Dauerauftrag erwerben. Der Nutzen für die Unternehmen liegt nicht nur in der direkten und kostengünstigen Finanzierung, sondern gerade in einer starken Kundenbindung. Der Kunde als Teilhaber des Unternehmens ist meist ein treuer Kunde, er kauft mehr und empfiehlt die Leistungen des Unternehmens weiter. Die Freunde des Kunden sehen in Facebook seine Aktivitäten und werden neugierig. Schnell werden somit aus den Freunden auch neue Kunden und Teilhaber der Unternehmung. Fazit: Eine gelungene Innovation, welche angepasst an die deutsche Kultur und den heimischen Markt sicherlich auch hierzulande seine Fans findet. Wieder einmal eine radikale Innovation, welche nicht aus der Finanzdienstleistungsbranche selbst, sondern von branchenfremden Anbietern entwickelt wurde. Erschreckend ist auch, wie künftig Finanzdienstleitungen immer weniger bei Banken nachgefragt werden.

By |2016-11-29T03:39:19+00:00Samstag, 9 November 2013|News|0 Comments

„Kopfgeld“ für Neukunden war gestern

Die OCBC Bank in Singapur (www.frankbyocbc.com) bietet seit November 2011 unter der Marke „FRANK by OCBC“ einen völlig neuartigen Bankservice an. Speziell für die jungen Zielgruppen und ausgewählte Teilzielgruppen werden klassische Bankprodukte in einer völlig neuartigen Weise verpackt und vermarktet. Zudem werden speziell für die Bank designte und entwickelte Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Lifestyle, Fashion, Live-Kommunikation, Musik und Karrierestart in Kombinationen zu Bankprodukten angeboten. Die Filialen von FRANK by OCBC mit lauter Musik und auffallenden Lichtinstallationen erwecken eher die Anmutung eines Mode- oder Lifestyleshops und haben mit uns bekannten, traditionellen Bankfilialen wenig gemeinsam.
Produkt- und Lösungskombinationen aus Bank- und Nichtbankprodukten sind weiterhin eher selten und rar im Markt zu finden. Ebenso sind die Marketingkonzepte meist konservativ, eher langweilig und wenig innovativ. FRANK zeigt mit seinem Motto; „The brand new way to bank“ wie man es anders und besser machen kann. Dieses Beispiel zeigt, dass Neukundenakquise nicht nur über den Preiskampf entschieden werden kann. Während in Deutschland einfallslose Marketingabteilungen Startguthaben von 50,00 EUR und mehr für Neukunden ausloben, fühlen sich die Kunden von FRANK in ihrem Lebensstil verstanden und akzeptiert. Frisches Banking braucht keine finanziellen Anreize, sondern innovative und mutige Ansätze. Frank by OCBC, ein Konzept was Schule machen sollte, nicht nur für junge Zielgruppen.

By |2016-11-29T03:39:19+00:00Samstag, 9 November 2013|News|0 Comments

Pinguin Award: Wie Organisationen lernen können!

Pinguine sind kluge und sicherheitsorientierte Tiere. Bei der Fischjagd springt zuerst ein Pinguin in das kalte Wasser, während seine Artgenossen auf der Eisscholle geduldig warten, ob kein Feind im Wasser ist. Sobald klar ist, dass die Situation sicher ist, folgen alle anderen Tiere. So wird die Gemeinschaft geschützt und sich gegenseitig geholfen. Organisationen können von Pinguinen lernen. In sich schnell wandelnden Zeiten werden viele Projekte gleichzeitig angegangen. Aus Fehlern in erfolglosen Projekten wird meist wenig gelernt, da diese gerne aus Angst vor Nachteilen von den Fehlerverursachern verheimlicht werden. Die Folgen sind fatal für die Organisation. Die gleichen Fehler wiederholen sich bei künftigen oder parallel laufenden Projekten immer wieder. Eine lernende Organisation ist nicht möglich. Google will diese Fehlerdynamik durchbrechen und hat vor einigen Jahren einen ungewöhnlichen Preis, den sogenannten Pinguin Award, ausgelobt. Jeder Mitarbeiter kann ein Projekt vorstellen, welches so richtig gescheitert ist. Anstelle Kritik und Spott wird aus Fehlern gelernt und der Mut zur offenen Kommunikation von Fehlern prämiert. Eine Methode und Kultur, von welcher Finanzdienstleister ebenfalls lernen können. Vorausgesetzt, mutige Führungskräfte gehen voran und schaffen eine positive Fehlerkultur. Eine angstfreie Umgebung, wo nicht nur nach Erfolgsfaktoren gesucht wird und erfolgreiche Projekte eine Bühne bekommen, sondern ganz bewusst Fehler offen kommuniziert, analysiert und zum Lernen genutzt werden. Getreu dem Motto; aus Fehlern kann man lernen!

By |2014-06-08T14:31:33+00:00Samstag, 9 November 2013|News|0 Comments